Wasserpflanzen

Informationen über Wasserpflanzen

Wasserpflanzen Viele Wasserpflanzen haben verschiedene Ansprüche an ihre Umgebung damit sie gesund und kräftig wachsen können. Einige Wasserpflanzen sind nicht unbedingt für jeden Aquarienbewohner geeignet, wiederum andere Wasserpflanzen eignen sich besonders gut für bestimmte Arten an Lebewesen im Aquarium.

Auf den folgenden Seiten wollen wir auf die verschiedenen Wasserpflanzen eingehen und erläutern was es mit ihnen auf sich hat.

  • Biologie der Wasserpflanzen
  • Wie werden Wasserpflanzen am besten beleuchtet?
  • Was tun bei Algenbewuchs?
  • Warum haben meine Wasserpflanzen Löcher?
  • Wieso werden die Blätter ganz braun?
  • Wie werden Wasserpflanzen geschnitten?
  • Wie werden Wasserpflanzen gedüngt?
  • CO²-Düngung oder Zusatzstoff-Düngung?
  • Wasserpflanzen für Neulinge der Aquaristik
  • Moose und Mooskugeln im Aquarium
  • Schwimmpflanzen im Aquarium

Biologie der Wasserpflanzen

Bei der Betrachtung von Wasserpflanzen, oder besser Aquarienpflanzen, sprechen wir fast ausschließlich von Sumpf- oder Wasserpflanzen, wie sie in ihren natürlichen Lebensräumen vorkommen. Sumpfpflanzen wachsen über den Wasserspiegel hinaus oder stehen auf Grund von jahreszeitlichen Bedingungen zeitweise an Land. Man spricht hier auch sehr häufig von emersen Arten, während die Wasserpflanzen, welche immer vollständig unter Wasser leben, als submerse Arten bezeichnet werden.

Bisher ist noch immer nicht allzu viel über die verschiedenen Wasserpflanzen, deren Lebensräume und Ansprüche bekannt. Seit einigen Jahren trägt Frau Christel Kasselmann dazu bei, hier Licht ins Dunkel zu bringen und mit bisher eklatanten Fehlern von Einschätzungen und Darstellungen aufzuräumen. Viele Misserfolge bei der Pflege von Wasserpflanzen begründen sich auf die Unkenntnis und die fehlenden Informationen zu den einzelnen Arten. Um diese Lücken in der Wissenschaft zu schließen werden erst seit den letzten Jahren zunehmend Untersuchungen der natürlichen Biotope durchgeführt.

Der Blattaufbau bei emersen Wasserpflanzen

Wie schon eingangs erwähnt wachsen emerse Pflanzen teilweise unter Wasser und sind in der Lage auch an Land zu wachsen. Die Blätter bestehen aus einem lockeren Zellverband der durch kompakte Zellschichten zusammengehalten wird und dessen Zwischenräume mit Luft gefüllt sind. Sie verfügen über Chloropasten, welche sich aber nur in den Stomata befinden, nicht jedoch in den oberen Zellschichten der Zellwände. Sehr fein und zahlreich verlaufen Leitbündel längs durch die einzelnen Blätter. An der Innenseite der Leitgefäße befinden sich bei den meisten Arten das Xylem. Vereinzelt sind jedoch auch Arten mit inverten Leitgefäßen anzutreffen.

Die Stängel emerser Arten sind mit Luft gefüllt und wachsen aufrecht nach oben. Sobald sie die Wasseroberfläche erreicht haben beginnen die Blätter mit dem Gasaustausch. Die emersen Arten der verschiedenen Wasserpflanzen können also eine Zeit lang anerob leben, dass bedeutet ausschließlich unter Wasser, bis die Blätter die Wasseroberfläche durchstoßen. Nicht selten verändern sich die Blätter über Wasser. Sie werden kürzer und breiter als unter Wasser, was beim so genannten ‚Wasserfreund' deutlich zu beobachten ist. Einige sehr bekannte Wasserpflanzen wie die Ludwigia oder Cryptocoryne sind emerse Sumpfpflanzen. Sie sind in der Lage auch dauerhaft submers zu wachsen.

Der Blattaufbau bei submersen Wasserpflanzen

Die submersen Wasserpflanzen bilden fast ausschließlich einen langen Trieb der dicht mit Blättern besetzt ist beziehungsweise rosettenartig abgehende Blätter, welche aus einem zentralen Punkt der Pflanze wachsen. Bei den Rosettenpflanzen stehen die Nodien dicht zusammen, da der Spross stark gestaucht ist. Somit unterscheidet sich der Blattaufbau sowohl an den einzelnen Teilen der Pflanzen als auch natürlich von Art zu Art.

Der Blattaufbau von Schwimmblättern

Die Ober und Unterseite der Schwimmblätter sind mit einer Wachsschicht überzogen die sich Cuticula nennt. An der Blattunterseite findet sich die Epidermis ohne Stomata und das Schwammgewebe ist regelmäßig angeordnet. Hierdurch bilden sich große Luftkammern zwischen den Zellreihen. Die Formen der Schwimmblätter sind vielfältig und reichen von rund, oval oder länglich bis hin zu Herzformen. Chlorophyllhaltiges Palisadengewebe besetzt die Oberseite ganz dicht und wird nur durch die Atemöffnungen unterbrochen.

Wie werden Aquarienpflanzen richtig beleuchtet

Was tun bei Algenbewuchs

Warum haben meine Wasserpflanzen Löcher?

Wieso werden die Blätter ganz braun?

Wie werden Wasserpflanzen geschnitten?

Wie werden Wasserpflanzen gedüngt?

CO²-Düngung oder Zusatzstoff-Düngung?

Wasserpflanzen für Neulinge der Aquaristik

Besonders gut geeignet für Anfänger der Aquaristik sind zunächst einmal alle schnell wachsenden Pflanzen. Ihr Anteil sollte zu Beginn eines Aquariums hoch sein, damit die vielen Nährstoffe aufgezährt werden. So haben die Algen keine Grundlage um sich zu entwickeln.

Moose und Mooskugeln im Aquarium

Red Cherry auf Mooskugel

Mooskugeln haben sich durch die Garnelenaquarien aus Japan in die Herzen der europäischen Aquarianer geschlichen. Zunächst noch unsicher, zögerten viele Aquarianer, beim Kauf von Mooskugeln. Bekannte Moose wie Javamoos oder Teichlebermoos finden schon lange Zeit Anklang bei Aquarienfreunden. Die Mooskugeln bestehen aus Algen und sind innen hohl. In ihnen bilden sich durch die Dunkelheit und Sauerstoffarmut anerobe Bakterien, welche Schadstoffe umwandeln und unschädlich machen. Gerade in Garnelenaquarien eigen sich Moose besonders deswegen, weil die Juntiere darin jede Menge Futter finden. Die sich in den Moosen befindenden Kleinstlebewesen werden von allen Garnelen gern gefressen.

Auf dem Bild rechts ist eine Red Cherry auf einer Mooskugel zu sehen.

Schwimmpflanzen im Aquarium

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